Archiv für den Monat: April 2014

Abdul Malik vor dem Bungalow, in dem er mit fünf anderen Flüchtlingen lebt.

„Ich weiß nicht, wie ich das überleben soll“

Vechtaer Flüchtling Abdul Malik soll nach Italien abgeschoben werden – dort hat er Angst zu verhungern

Der Weg in die Hoffnungslosigkeit ist holperig. Er endet an einem Zaun, zwischen Feldern, mit Blick auf Müllcontainer, auf die Rückseiten blechverschalter Fertigungshallen. Er endet in Spreda-Langförden, einem Stadtteil von Vechta im Westen Niedersachsens. Hier wohnen sie, die Hoffnungslosen – in einem weißen Bungalow mit 70er Jahre Charme. Sie heißen Khadir und Abdirham, Rabeh und Mutasim, Abdallah und Abdul. Sie erzählen Geschichten von Flucht und Vertreibung, von Einpferchung und Trostlosigkeit, von Verzweiflung, Verlust und Verlassensein, Geschichten, die für mehr als drei, vier, fünf Leben reichen.

„Ich weiß nicht, wie ich das überleben soll“ weiterlesen