Archiv für den Monat: August 2014

Himmelsrichtungen und Hauptstädte: Elisabeth Hartmann bringt Flüchtling Rabeh mehr bei als nur deutsche Wörter.

Deutsch statt Langeweile

Dreimal pro Woche unterrichtet Elisabeth Hartmann Flüchtlingen unentgeltlich

„Ich heiße, du heißt, er/sie/es heißt“ steht an der Tafel im Pfarrheim der Langfördener Kirchengemeinde St. Laurentius. Davor sitzen vier Afrikaner und eine Deutsche. Elisabeth Hartmann. Dreimal pro Woche unterrichtet die ehemalige Lehrerin die Asylbewerber aus Spreda. 90 Minuten lang übt sie mit ihnen Konjugieren, Deklinieren, Buchstabieren. Ehrenamtlich.

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Nächstes Treffen am 15. September

Die Flüchtlingshilfe Langförden trifft sich am Montag, 15. September, um 18.30 Uhr im Pfarrheim der St.-Laurentius-Gemeinde (Pastor-Meistermann-Straße 2, Langförden). Die Ehrenamtlichen tauschen sich bei diesen monatlichen Treffen über die aktuelle Lage aus, verteilen Aufgaben, besprechen Probleme und netzwerken mit anderen Ehrenamtlichen, die sich ebenfalls für Asylsuchende stark machen. Wer Interesse hat, ist herzlich willkommen!

Besuch aus Dinklage

Die Flüchtlingshilfe Langförden hatte heute Besuch von Maria van der Vinne. Die Dinklagerin kümmert sich um Mohammad Finjan, einen irakischen Apotheker, der mithilfe eines Fachkräftevisums nach Deutschland gekommen ist. Bis Mitte Oktober hat der 47-Jährige nun Zeit, eine Stelle als Pharmazeut zu bekommen. „Seitdem Mohammad im April nach Deutschland gekommen ist, helfe ich ihm bei der Suche. Bisher leider erfolglos. Zwar übt Mohammad fleißig deutsch, doch den Arbeitgebern reichen seine Sprachkenntnisse nicht“, berichtet van der Vinne.

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Gut für die Seele: Gemeinsam gruben die syrischen Flüchtlinge und die Kolpingjugend ein Rasenstück zum Acker um.

Gemüse für die Seele

Tomaten, Kartoffeln, Paprika und Co.: Dieses Gemüse soll unseren syrischen Flüchtlingen wenigstens ein bisschen Heimatgefühl nach Calveslage bringen. Zuhause haben sie in landwirtschaftlichen Betrieben auf den Feldern gearbeitet, in Deutschland fehlte ihnen die Gartenarbeit. Kurzerhand gruben die Mitglieder der Kolpingjugend gemeinsam mit den acht Syrern ein Rasenstück zum Acker um. Inzwischen sind einige Wochen vergangen. Die Arbeit hat sich doppelt gelohnt: Die Pflanzaktion brachte nicht nur Leben in den Alltag der Flüchtlinge, sie sorgte auch dafür, dass mittlerweile selbstgezogenes und -geerntetes Gemüse in den Kochtopf kommt.

Fahrräder gesucht!

Wer hat ein funktionierendes Fahrrad über? Die Flüchtlingshilfe Langförden sucht vier möglichst gut erhaltene Exemplare. Sie sollen die afrikanischen Flüchtlinge ein bisschen mobiler machen. Die vorhandenen Räder werden bereits rege genutzt – sei es, um zum Fußballtraining nach Vechta zu fahren oder zum Deutschkurs nach Lohne. Leider sind einige Fahrräder inzwischen in einem desolaten Zustand.

Bitte meldet euch bei Ralf Rießelmann unter ralfriesselmann@web.de! Herzlichen Dank für eure Mithilfe.