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„Niemand muss Berührungsängste haben“

Kommenden Mittwoch, 14. September, lädt die Flüchtlingshilfe Langförden erneut zum Begegnungsnachmittag ins Pfarrheim der St. Laurentius-Gemeinde (Pastor-Meistermann-Straße 2). Los geht es um 17 Uhr. „Unsere Flüchtlinge freuen sich immer auf die Nachmittage – eine willkommene Abwechslung im Alltag und die Gelegenheit, zu ihren deutschen Mitbürgern Kontakte zu knüpfen. Aber auch für uns Helfer ist es immer eine schöne Gelegenheit, einen entspannten Nachmittag im Pfarrheim zu verbringen. Dann stehen mal nicht Behördengänge und Arztbesuche im Mittelpunkt, sondern die Begegnung. Schließlich sind in den vergangenen Jahren richtige Freundschaften entstanden“, sagt Organisatorin Monika Meyer.
Doch sind die Nachmittage nicht nur als lockeres Zusammentreffen von Flüchtlingen und Helfern gedacht. Vielmehr möchte sich die Flüchtlingshilfe mit ihnen auch der Bevölkerung öffnen. „Berührungsängste muss niemand haben. Wir freuen uns sehr über neue Gesichter. Auch unsere Flüchtlinge sind aufgeschlossen – zumal sie mittlerweile zum Ortsbild in Langförden dazu gehören. Wer also Interesse hat, die neuen Nachbarn besser kennen zu lernen, ist herzlich willkommen!“, lädt Meyer alle Menschen ein.
Und da Kennenlernen auch durch den Magen gibt, gibt es immer etwas zu essen – dieses Mal vor allem Eis und Obst. „Inzwischen ist es aber Tradition geworden, dass auch die Flüchtlinge etwas mitbringen: eingelegte Weinblätter, süße Nachspeisen, selbst gebackene Teigfladen.“ Wie lecker diese Köstlichkeiten sind, konnten sich jüngst die Besucher des Pfarrfestes der St.-Laurentius-Gemeinde in Bühren überzeugen. Dort hatte auch die Flüchtlingshilfe einen Stand aufgebaut. „Die Resonanz war total positiv. Wäre doch toll, wenn einige der Besucher dort auch den Weg ins Pfarrheim finden würden.“

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