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Wer wir sind

Die Flüchtlingshilfe ist kein Verein. Sie ist eine lose Initiative von Ehrenamtlichen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Religionszugehörigkeit. Im Vordergrund unserer Arbeit stehen nicht politische Überzeugungen, im Mittelpunkt stehen die Menschen.

Die Geschichte der Flüchtlingshilfe Langförden beginnt mit sechs Namen: Abdul, Ahmed, Abdirham, Kahdir, Rabeh und Mutasim. Im Herbst 2013 kommen die fünf Sudanesen und der Ivorer nach Vechta. Sie werden untergebracht in einem Wohncontainer für Erntehelfer. Im Winter fehlt es an warmer Kleidung und Schuhen. Durch Zufall erfährt davon der Langfördener Offizialatsrat Bernd Winter und beschließt: Diese Menschen benötigen Hilfe.

In seiner Heimatgemeinde, aber auch mithilfe der örtlichen Presse findet er Unterstützer, die sich gemeinsam mit ihm für die Flüchtlinge stark machen. Sechs Familien übernehmen die Patenschaft, verbringen Freizeit mit den jungen Afrikanern, kochen mit ihnen, gehen zum Karneval, zum Bowlen, knüpfen Kontakte zu Sportvereinen, spielen Karten oder hören sich einfach ihre Sorgen und Nöte an.

Um sie herum entsteht ein Kreis von Menschen, die nicht als Paten fungieren, sich aber ebenfalls für das Schicksal der Flüchtlinge interessieren, mit Kontakten oder bei Behördengängen helfen, sich um eine funktionierende Internetverbindung oder Pressearbeit kümmern, Deutschunterricht organisieren, Petitionen schreiben oder Gemüsebeete anlegen.

Einmal im Monat, genauer am dritten Montag eines jeden Monats, treffen wir Unterstützer uns, tauschen uns über aktuelle Schwierigkeiten aus und lösen Probleme. Ganz unbürokratisch.

Die Flüchtlingshilfe Langförden ist offen für jeden, der sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für Asylbewerber engagieren möchten. Sie ist nicht auf Gemeindemitglieder beschränkt, sondern heißt jeden Bürger willkommen. Sie kümmert sich um alle Flüchtlinge, die im Vechtaer Ortsteil Langförden untergebracht werden – derzeit Afrikaner und Syrer – und verfolgt, sofern möglich, auch die Schicksale derjenigen, die bereits aus der Gemeinde wieder abgeschoben wurden.

Wer uns nicht zeitlich, aber finanziell unterstützen möchte, kann das natürlich gerne auch tun. Die Spenden nutzen wir beispielsweise, um Anwaltskosten zu tragen, Unterrichtsmaterialen zum Deutschlernen zu finanzieren, Fahrradreparaturen und ähnliches.

Spendenkonto

Kath. Kirchengem. Langförden
IBAN: DE 70280501000070340476
BIC: BRLADE21LZO
Verwendungszweck: Flüchtlingshilfe