Pfarrkirche St. Laurentius

Mittelpunkt und weithin sichtbares Zeichen unserer Pfarrgemeinde ist unsere vieltürmige Pfarrkirche St. Laurentius. In unmittelbarer Nähe steht noch der alte Turm der Vorgängerkirche, deren Anfänge in das Jahr 1011 zurückgehen. Sie war um die Jahrhundertwende zu klein geworden und konnte die wachsende Zahl der Christen nicht mehr aufnehmen. So wurde der Neubau 1910 unter Pastor Dr. Gisbert Meistermann beschlossen. Für das Fundament der neuen Kirche wurden die Findlinge aus dem Mauerwerk der alten Kirche verwandt.

Das Kirchengebäude von außen

Die Kirche von außen

Die neue Kirche ist als Basilika mit Kreuzschiff und runder Chorapsis im neuromanischen Baustil errichtet. Sie wurde in den Jahren 1910 – 1912 nach den Plänen des Mainzer Architekten Prof. Becker erbaut und 1912 eingeweiht. Die Höhe der beiden Westtürme beträgt 46 m. Die Länge des Raumes beträgt 43 m, die Breite 23 m. Im Innern ist die Kirche unter der Vierungskuppel 14,50 m hoch.

Die Kirche ist außen mit Ibbenbührener Sandsteinplatten verkleidet. Besonders eindrucksvoll ist die Westfassade mit der Fensterrosette gestaltet.

Das ursprüngliche Schieferdach wurde in den Jahren 1962, 1967 und 1973 mit Kupfer eingedeckt. Eine grundlegende Renovierung des Innenraumes erfolgte im Jahre 1979, wobei die erste Ausmalung wieder berücksichtigt wurde.

Aus der alten Kirche wurden folgende Einrichtungen übernommen:

  • der uralte Taufstein, den Experten aus der Zeit um 1000 nach Christus einstufen
  • Die Statue des hl. Laurentius
  • Die Statue der Gottesmutter und der Pieta
  • die beiden großen Altarbilder (Ostern und Pfingsten) aus dem früheren Barockaltar
  • der 1880 vom Lohner Künstler Benker geschaffene Kreuzweg aus Bamberger Sandstein.

Alle übrigen Stücke stammen aus dem Jahre 1912 und später. Die neue 30-Register-Orgel wurde 1981 eingeweiht.

Statue des hl. Laurentius, links daneben Hochaltar

Statue des hl. Laurentius mit Blick auf den Hochaltar

Unser Kirchenpatron Laurentius erlitt im 3. Jahrhundert den Martyrertod, indem er der Legende nach auf einem glühenden Rost zu Tode gemartert wurde. Er wurde als Diakon Diener und Helfer der Armen.

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