Dem Heiligen Vater ganz nah!

Eine Woche lang waren die Messdiener St. Laurentius zusammen unterwegs in der Heiligen Stadt. Es gab viel zu sehen und zu erleben. Am Samstagabend war Zelte austeilen und beziehen angesagt, dann noch kurz im Pool entspannen und anschließend große Eröffnung mit Gottesdienst.

Sonntag hatten wir die Chance, die Stadt zu erkunden und Rom hautnah zu erleben. Neben vielen Sehenswürdigkeiten wie der Trevi-Brunnen, die Spanische Treppe und das Pantheon gab es natürlich auch Zeit für eine Erfrischung im Eisladen mit 150 verschiedenen Sorten Eis. Aufgrund der großen Hitze in Rom haben wir uns am Montag spontan entschieden den Tag am Strand zu verbringen. Abends war dann das gesamte Bistum Münster auf dem Zelt-Gelände eingeladen und wir haben mit 2000 Leuten zusammen Gottesdienst gefeiert, gesungen, gegessen und Spiele gespielt.

Die Gruppe der jungen Wallfahrer vor der herrlichen Kulisse der Heiligen Stadt.

Am Dienstag nach der Schaumparty war es endlich soweit: die Begegnung mit dem Heiligen Vater. Obwohl wir nicht mehr ganz auf den Petersplatz drauf gekommen sind hatten wir großes Glück. Nach zwei Stunden Warten, in denen wir viele neue Leute kennen gelernt haben, kam der Papst mit seinem Papamobil direkt an uns vorbei gefahren und das gleich zwei mal! So eine Begegnung vergisst man nicht so schnell!

Am Mittwoch haben wir uns dann aufgeteilt. Einige von uns sind zum Hard Rock Café gegangen um sich ein Andenken von Rom zu kaufen, die anderen sind beim Instawalk mitgegangen. Dabei waren wir im Orangengarten, haben durch das berühmteste Schlüsselloch Roms geguckt und waren beim „Mund der Wahrheit“. Anschließend war unsere gesamte Busgruppe zum Blind Date eingeladen. Dies verlief leider nicht wie geplant, da wir uns auf dem Platz vor dem Haus des Premierministers getroffen haben und die Sicherheitsleute es nicht gut fanden, dass wir dort zusammen gespielt und gesungen haben. Nachdem wir dann vom Platz geworfen wurden, haben wir die verbleibende Zeit vor dem Bistumsgottesdienst für ein Eis genutzt.

Auf dem Petersplatz – In jeder Hinsicht gut beschirmt…

Der letzte Tag wurde dann aufgrund der Hitze etwas umgestaltet, sodass wir uns entscheiden konnten, ob wir in die Stadt wollten, an den Strand oder in der den Supermarkt „Euromar“. Wir haben uns für den Supermarkt entschieden um noch etwas für unsere Lieben daheim zu kaufen und etwas Verpflegung für die Rückfahrt zu besorgen. Am Samstag hatten wir es nach 27 1/2 Stunden Busfahrt endlich geschafft und waren wieder zu Hause.

Insgesamt hat uns die Fahrt sehr gut gefallen und wir sind nachhaltig begeistert von der Begegnung mit dem Heiligen Vater.

 

Text: Anna-Elisabeth Nienhaus

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