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Unter diesem Leitwort machte sich am 23. September die Wallfahrtsgruppe aus Langförden um 7:00 Uhr mit dem Bus auf den Weg an den Niederrhein. Mit dem Reisesegen durch unseren Pastor wurden die 30 Teilnehmer aus der Gemeinde St. Laurentius in Richtung Kevelaer verabschiedet. Maria, die Trösterin der Betrübten – hier hat man die Möglichkeit sich auch einmal an ihrer Schulter auszuruhen, Kraft zu tanken und so wieder gestärkt in den Alltag zurückzukehren.

Doch zunächst stand einmal die Frühstückspause in Dülmen auf dem Tagesablauf, ehe es mit Gebet und Gesang über die große Rheinbrücke auf den Wallfahrtsort Kevelaer zuging.

In diesem Jahr konnten wir erfreulicherweise wieder alle Wallfahrer am Kapellenplatz im Hotel „Zum Goldenen Apfel“ unterbringen, was die logistischen Abläufe sehr vereinfachte.

Für 16:00 Uhr war dann das Kreuzweggebet der traditionelle Fortgang des Samstags. Bedingt durch den einsetzenden Dauerregen musste dann die Gruppe auf dem großen Kreuzweg an der 12. Station abbrechen und fand entsprechenden Unterschlupf im Forum Pax Christi um das Gebet würdevoll zu beenden.

Für die an das goldene Herbstwetter der vergangenen Jahre gewöhnten Wallfahrer war die schlechte Witterung kein Grund die Stimmung sinken zu lassen. Beim Abendbrot und heißem Tee war alles wieder Bestens.

So gestärkt ging es um 20.00 Uhr in die Kerzenkapelle zum Abendlob mit anschließender Lichterprozession.

Zum Ende des Tages ließen die Wallfahrer den Samstagabend bei dem einen oder anderen Getränk ausklingen.

Am Sonntag riefen die Glocken die Wallfahrer um 10:00 Uhr zum Pontifikalamt in die Basilika. In der Predigt fand der Regionalbischof und ehem. Pfarrer von Kevelaer Rolf Lohmann deutliche Worte in Richtung Zukunft der Kirche.

Bis zu abschließenden Pilgerandacht um 15:00 Uhr bestand dann noch ausreichend Gelegenheit die Kirchen rund um die Gnadenkapelle oder die vielfältigen Angebote in der Stadt zu nutzen.

Um 16:00 ging es dann mit vielfältigen Eindrücken im Bus zurück in Richtung Langförden. Der Stopp zum Abendessen in Dülmen war dann auch die einzige Unterbrechung auf der angenehmen Rückfahrt in unsere Heimatgemeinde.

Der mit dem 21./22.09.2019 steht der Termin für das nächste Jahr schon wieder fest.

Text und Fotos: Helga und Josef Osterloh

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