Ökumenisch unterwegs nach Wittenberg

Am 10. Oktober 2018 machten sich früh morgens um 7.00 Uhr 21 evangelische und katholische Christen auf den Weg zur „Wiege der Reformation“. Auch die Pfarrer Wilfried Scheuer (evangelisch) und Ralph Forthaus (katholisch) waren mit von der Partie.

Führung in Wittenberg

Erste Station war Magdeburg. Hier wurde vor allem die inzwischen wunderschöne Innenstadt und der evangelische Dom St. Maritius und Katharina, eines der größten Gotteshäuser unseres Landes. Für Aufmerksamkeit sorgte auch das „Hundertwasser-Haus“, das durch die außergewöhnliche Farb- und Formgebung ein echter „Hingucker“ ist.

Von Bad Düben aus besuchte die Gruppe an den vier folgenden Tagen Wittenberg und Eisleben. In Wittenberg begeisterte das Lutherhaus, die Markt- sowie die Schlosskirche. Aber auch einige Museen (Melanchthon-Museum und „Haus der Geschichte“) fanden Beifall. In Eisleben konnte das Geburts- und Sterbehaus Martin Luthers in Augenschein genommen werden. Aber die Gruppe besuchte auch das Zisterzienserinnen-Kloster Helfta, das vor 20 Jahren vor den Toren der Stadt Eisleben wiederbesiedelt wurde.

Gruppenfoto mit Sr. Gratia in der Klosterkirche Helfta

Die ökumenische Gruppe traf sich abends auch zu einem sehr lebendigen Bibelgespräch, feierte gemeinsam einen katholischen (Vorabendmesse in Bad Schmiedeberg) und evangelischen (in der Wittenberger Schlosskirche) Gottesdienst mit.

Die Mitfahrenden waren sich einige: Es waren schöne und bereichernde Tage! – Auch „Petrus“ wurde für das fast sommerliche Wetter gedankt.

Auf dem Marktplatz von Wittenberg

Text und Bilder: Ralph Forthaus

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