Maria Rake – Eine „pädagogisches Urgestein“ geht in den Ruhestand

Nach über 34-jährger Tätigkeit in der kath. Kindertagesstätte St. Johannes in Bühren wurde Maria Rake am Dienstag, dem 18.12.18 offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Von einigen Kindern und Erzieherinnen wurde sie morgens mit Laternen und fröhlichem Gesang von zu Hause abgeholt und in die geschmückte Kita begleitet. Dort ging der Vormittag gut gelaunt weiter. Es wurde noch viel gespielt, ein Abschiedsstuhlkreis gemacht und im Anschluss hatte Maria Rake als Überraschung den Clown Christoph eingeladen.

Maria Rake fährt zur „letzten Schicht“.

Beim Empfang am späten Vormittag verabschiedeten sich Eltern und Kolleginnen persönlich von Maria Rake. Mit dem Lied „Danke“ und kleinen Geschenken überraschten auch die Kinder „ihre“ Maria. Pfarrer Ralph Forthaus, die Leiterin Agnes Tietz und die Elternbeiratsvorsitzende Marion

Schulte-Penkhues sprachen bewegende Dankesworte und überreichten ihr als Abschiedsgeschenk von den Eltern und Kolleginnen eine Klangschale.

Maria Rake mit den Eltern- und Einrichtungsvertretern.

In den vielen Jahren ihrer Arbeit erlebte Frau Rake eine große Veränderung in der Kindergartenpädagogik. Vom „Aufbewahren“ und „Beschäftigen“ fand eine Entwicklung zur Bildungspädagogik statt. Um den Aufgaben gerecht zu werden, bildete sich Frau Rake stets fort. Ihr großes Steckenpferd wurde die Arbeit mit den Klangschalen. Die Kinder ließen sich durch ihre Klangmassagen immer wieder faszinieren und zur inneren Ruhe bringen.

2011 wurde zusätzlich zum Kindergarten in Bühren eine Krippe eingerichtet, in der Maria Rake einige Jahre mit den Kleinsten arbeitete. Weil im Dorf noch sehr häufig plattdeutsch gesprochen wird, entstand die Idee, diese Sprache schon den Kleinsten nahezubringen. Frau Rake sprach einige Jahre ausschließlich plattdeutsch mit allen Kindern, so legte sie die Grundlagen für das Verstehen und Sprechen dieser Sprache.

Text und Bilder: Agnes Tietz

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