Schlagwort-Archive: Flüchtling

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Lichterabend im Pfarrheim

Kurz vor Weihnachten lädt die Flüchtlingshilfe Langförden zu einem Lichterabend ins Pfarrheim. Unter dem Motto „Menschen begegnen Menschen“ sind Zuwanderer und Einheimische gleichermaßen willkommen. Los geht es kommenden Donnerstag (10. Dezember) um 17 Uhr an der Pastor-Meistermann-Straße 2. Weiterlesen

Syrischer Kuchen und die Folgen der Reformation

Evangelischer Kirchentreff lädt Flüchtlinge ins Gemeindehaus

Die einen sehen im Papst den Stellvertreter Gottes auf Erden, für die anderen ist er „nur“ ein Bischof unter vielen. Katholiken glauben an die Unfehlbarkeit des Papstes, für Protestanten sind alle Menschen vor Gott gleich. Was evangelische und katholische Christen unterscheidet, was sie aber auch eint – das wollte der Kirchentreff der evangelischen Gemeinde Visbek-Langförden jesidischen und muslimischen Flüchtlingen aus Syrien und Afrika bei einem Ausflug in ihr Gotteshaus vergangenen Samstag klar machen – beileibe kein einfaches Unterfangen.

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Das Glück dieser Erde

Pony- und Pferdefreunde Repke laden Flüchtlinge zum Reitnachmittag

Diese strahlenden Kinderaugen! Andrea Oldehus und Iris Scholz sind noch immer ganz hin und weg. Eine gute Woche ist es her, dass sie und die anderen Mitglieder der Pony- und Pferdefreunde Repke Besuch hatten – Besuch von 25 Flüchtlingskindern und ihren Eltern. Aus Syrien, dem Irak und Palästina. Gekommen sind sie auf Einladung des Vereins.

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Vortrag über jesidische Religion gut besucht

Ylias Yank und Theo Lampe reden auf Einladung der Flüchtlingshilfe Langförden

Die Haar-Taufe ist eine Besonderheit in der jesidischen Religion. Sie wird bei Knaben kurz nach der Geburt durchgeführt, wobei einige Haare dem Neugeborenen abgeschnitten werden. Da sich Mädchen nach alter Überlieferung nicht die Haare schneiden, findet diese Art der Taufe nur bei Jungen statt. Über diese und andere Rituale und Gepflogenheiten des jesidischen Glaubens berichtete kürzlich Ylias Yank vom Jesidischen Zentrum Oldenburg, der von der Flüchtlinghilfe Langförden eingeladen war, um Besonderheiten dieser weitgehend unbekannten Religion zu vermitteln.
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Gels: Arbeit der Flüchtlingshilfe ist unverzichtbar

Mehr als 40 Flüchtlinge leben in Langförden. Betreut werden sie von der dortigen Flüchtlingshilfe. Vechtas Bürgermeister Helmut Gels nutzte die Gelegenheit, um sich ein Bild von der Situation der Asylsuchenden und der Arbeit der Ehrenamtlichen zu machen. Die Stadt verschickte zu dem Besuch nun eine Pressemitteilung.

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Verleihung des Dialogpreises an die Flüchtlingshilfe; Foto: Michael Bönte, Kirche + Leben

Dialogpreis für die Flüchtlingshilfe

Die Flüchtlingshilfe Langförden ist mit dem „Dialogpreis für gute Taten“ der Zeitschrift „Kirche+Leben“ und der Diözese Münster ausgezeichnet worden.  Sprecher Ralf Rießelmann, seine Frau Doreen und Ludger Penkhues nahmen ihn vergangenen Samstag beim Neujahrsempfang des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Münster aus den Händen von Bischof Dr. Felix Genn und Dr. Hans-Josef Joest, Chefredakteur von „Kirche+Leben“,  entgegen.

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So weit weg und doch so nah

Rießelmanns lösen Versprechen ein und besuchen „Patenkind“ Ahmed in der Schweiz

Als der schwarze Touran von Aarwangen Richtung Italien rollt, herrscht bedrückte Stille im Inneren des Autos. 60 Minuten lang hört man nichts, fast nichts, ab und an ein Schluchzen, ein Räuspern. Familie Rießelmann ist auf dem Weg in den Italienurlaub. Doch ihr Zwischenstopp in der Schweiz lässt alle Vorfreude auf die Auszeit erst einmal vergessen. Sie haben Ahmed besucht, Ahmed Abdulhalim Alfaki, der bis vor wenigen Monaten noch im Vechtaer Ortsteil Spreda-Langförden lebte.

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Deutschland übernimmt Abduls Asylverfahren

Gute Nachrichten für Abdul Malik! Ab sofort übernimmt die Bundesrepublik Deutschland das Asylverfahren des 27-jährigen Ivorers.

Ursprünglich war Italien als Ersteinreiseland in die EU für das Verfahren zuständig. Doch aufgrund der unhaltbaren Zustände im Nachbarland für Flüchtlinge war Abdul nach Deutschland geflohen (s. Bericht http://pfarrgemeinde-langfoerden.de/fluechtlinge/?p=15). Kurz vor seiner Abschiebung nach Italien hatte sich die Kirchengemeinde St. Laurentius auf Bitten der Flüchtlingshilfe Langförden entschieden, dem Ivorer Kirchenasyl zu gewähren.

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